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Der Weg zu Macht und Ruhm – Traum Pro Player

Der Weg zu Macht und Ruhm – Traum Pro Player

Jeder Mensch erlebt in seiner Jugend die Sturm und Drang Zeit. Selbstverwirklichung und die Realisierung von Träumen und Wünschen stehen im Vordergrund. Ein Traum von einigen ist die Karriere im eSports als Pro Player. Doch ist es mit purem Zocken getan? Leider nicht. 

 

Die ersten Schritte – Der Traum und seine Verwirklichung

Der Traum von vielen Menschen: Pro Player. (Bildquelle: Pixabay)
Der Traum von vielen Menschen: Pro Player. (Bildquelle: Pixabay)

Am Anfang einer Karriere steht immer ein Wunsch oder ein Traum. In dem Fall ist es der Wunsch, Pro Player zu werden. Zu Beginn ist leider auch das Alter entscheidend. Nur sehr junge Menschen haben die Möglichkeit, in dem Bereich überhaupt Fuß zu fassen. Warum ist das so? Sie haben eine bessere Reaktionszeit, sind risikofreudiger und belastbarer. Je älter ein Mensch wird, umso mehr nimmt das ab. Gerade Reaktionszeiten sind extrem wichtig. Deswegen ist meist auch eine Karriere mit Mitte beziehungsweise Ende 20 als aktiver Spieler vorbei. Ähnlich wie bei traditionellen Sportarten.

Neben dem Alter ist das geeignete Equipment von großer Bedeutung. Wer ein PC-Game bevorzugt wird leider nicht umhin kommen, sich auch einen Computer zu leisten, mit dem sich das Spiel flüssig spielen lässt. Gerade FPS haben eine große Bedeutung. Es muss nicht immer der High-End-Gaming-PC sein, dennoch muss im Mittelklasse-Preissegment geschaut werden. Überteuerte Luxus-Hardware ist hingegen übertrieben und wird auch nicht benötigt. 

Bei manchen Spielen ist dann noch Zubehör vonnöten. Es kommt also immer darauf an, welcher Titel ausgewählt wird. Eine stabile Internetleitung ist jedoch bei allen Games Pflicht. Nur wer einen niedrigen Ping und konstant gutes Internet hat, wird siegreich aus den Spielen hervorgehen.

 

Soziale Scheu? Ein Problem für den kompetitiven Bereich

Die meisten Games sind auf Teamplay ausgelegt. Taktiken werden besprochen, Strategien entwickelt und gemeinsam umgesetzt. Gemeinsames Training steht jeden Tag auf den Plan und keiner kommt umhin, sich mit den anderen gut zu verstehen. Pro Player leben ebenfalls gemeinsam unter einem Dach und verbringen fast 24 Stunden am Tag miteinander. Zwar kann es immer mal zu Spannungen kommen, aber eine soziale Scheu ist ein No-Go.

Wer also von vornherein weiß, dass er nicht dazu fähig ist, sich in ein Team einzufügen, sollte teambasierte Games wie League of Legends, Dota 2 oder CS:GO verzichten. Eine Alternative ist hierbei zum Beispiel FIFA oder auch Hearthstone, weil jeder dabei für sich alleine spielt.

Wichtig ist aber allgemein die soziale Kompetenz. Egal ob das Spiel teambasiert ist oder nicht: Es wird immer Coaches geben, die Fehler aufzeigen oder auch Kritik geben. Nicht jeder kann damit umgehen. In dem Bereich ist es aber wichtig. Nur wer sich Fehler eingestehen kann, wird besser. Niederlagen sind in dem Fall auch zu nennen. Wer trotzdem seinen Gegner noch zum Sieg gratulieren kann ist ein wahrer und fairer Pro Player.

 

Training, Training und nochmals Training

Ständige Trainings sind wichtig, um weiterhin Leistung zu erbringen. (Bildquelle: Pixabay)
Ständige Trainings sind wichtig, um weiterhin Leistung zu erbringen. (Bildquelle: Pixabay)

Zocken macht Spaß. Das stimmt. Aber wer jeden Tag 12 Stunden und mehr mit einem Spiel verbringt, kann es vielleicht irgendwann nicht mehr sehen. Die Lust daran verfliegt. Das kann auch von heute auf morgen passieren. Es sollte sich also jeder im Vorfeld darauf gefasst machen, dass es nicht einfach nur ein paar Stündchen dahin spielen ist, sondern es viel mehr umfasst. In meinem ehemaligen Beitrag bin ich auf diese Thematik schon einmal eingegangen. 

Beim Training gehört auch das Messen mit anderen Teams und Spielern dazu. Beständig wird getestet, wie es um die eigene Leistung bestellt ist und es ist auch eine gute Portion Selbstreflektion nötig, um sein eigenes Potenzial voll auszuschöpfen. Nur wer das alles verinnerlicht und wirklich will und kann, wird den Weg eines Pro Players gehen können.

 

Praxis? Ja! Theorie? Ebenfalls!

Neben der praktischen Übung ist die Theorie ebenfalls integraler Bestandteil im Leben eines professionellen Spielers. Wie ich oben schon angesprochen haben, sind Taktik und Strategie wichtig. Es ist nicht damit getan, einfach vor sich hin zu spielen. Vor allem die Analyse der Konkurrenz steht dabei im Vordergrund. Was spielen sie? Was ist derzeit besonders stark? Wo liegen die Schwächen der anderen? Wie kann das ausgenutzt werden? All das sind Fragen, die in den theoretischen Stunden erläutert werden. 

Zur Theorie gehört dann ebenfalls, wie viel Potenzial im Pro Player steckt. Das ist mit Selbstreflektion möglich, aber auch Dritte, in dem Fall ein Coach, muss erkennen, welche verborgenen Talente noch im Spieler stecken. Er muss diese erkennen und gezielt ansprechen. Gerade wenn der Spieler es selbst nicht wahrnimmt, bedeutet es für ihn viel Arbeit. Arbeit an sich selbst. Nicht jeder ist dafür geschaffen.

Praxis und Theorie geben sich also gegenseitig die Hand und das eine geht nicht ohne dem anderen. Wer also einfach vor sich dahin spielen möchte, wird nie ein professioneller Spieler werden. 

 

Zusammenfassend ist also zu sagen, dass es nicht einfach ist, ein Pro Player zu werden. Hartes Training, eine soziale Ader und Selbstreflektion sind wichtig, die den Weg ebnen. Wer etwas davon nicht hat, sollte es sich mit einer Karriere noch einmal stark überlegen. Und am wichtigsten: Ohne Fleiß kein Preis. Dieses Sprichwort ist auch in dem Bereich sehr zutreffend, um seinen Traum Realität werden zu lassen.

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Schon in der Kindheit mit Games angefixt, wildere ich seit einiger Zeit in der eSport-Szene. Hearthstone, League of Legends und CS:GO sind meine Jagdreviere, in denen ich aktiv bin. Dennoch verfolge ich die gesamte eSport-Landschaft auch gerne passiv als Zuschauer. Mein größter Traum ist, einmal die Stimmung vor Ort in Katowice zur IEM einzufangen und mitzuerleben.

6 Replies to “Der Weg zu Macht und Ruhm – Traum Pro Player”

  1. Ich stelle mir den Werdegang ähnlich wie den eines Profi Sportlers vor. Anfangs ist echt auch nur ein Hobby und man ist gerne dabei. Sobald aber aufkommt, dass man so und so viele Stunden pro Tag bzw. Woche trainieren muss, muss schon ordentlich Biss dahinter stecken.
    🙂

    Liebst,
    Jacky

    1. Ja, da existieren definitiv Parallelen zu Profisportlern. Es ist ja wie immer: Ohne Fleiß, kein Preis. Das trifft in dem Fall ja auch zu.

      Liebe Grüße,
      Mandy

    1. Also ich kann es mir persönlich auch nicht vorstellen, so viel zu spielen und zu trainieren. Ich zocke zwar gerne, aber 12 Stunden und mehr am Tag ein Spiel zu spielen ist sehr viel.

      Liebe Grüße,
      Mandy

  2. Wow das ist wirklich interessant, man bekommt ja als Außenstehender gar nicht soviel Einblick in die Gamer Szene und das mit dem Alter hätte ich mir so auch gar nicht vorgestellt!

    Liebe Grüße aus dem Hotel Bruneck

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