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Fortnite – Der Fall eines eSport Titels

Fortnite – Der Fall eines eSport Titels

Fortnite war das aufstrebende kompetitive Game in der Szene. Der Titel brach Rekorde auf twitch.tv und hatte eine Zeit lang sogar mehr Zuschauer als der Platzhirsch League of Legends. Konkurrent PUBG verzeichnete immer weniger Spielerzahlen und auch die Szene ging davon aus, dass Fortnite der nächste Stern am eSport-Olymp sein wird. Doch dann kam der Fall. Oder etwa doch nicht?

 

Die Blamage von Epic Games

Das erste große Turnier zu Fortnite fand letztes Wochenende statt und war ein kompletter Reinfall für die Entwickler (Bildquelle: Epic Games)
Das erste große Turnier zu Fortnite fand letztes Wochenende statt und war ein kompletter Reinfall für die Entwickler (Bildquelle: Epic Games)

Was ist passiert? Die Macher von Fortnite, Epic Games, waren Veranstalter der Summer-Skirmish-Serie. Ein Preisgeld von insgesamt acht Millionen US-Dollar sollten innerhalb von zwei Monaten ausgespielt werden. Letztes Wochenende wurde das erste Turnier der Serie veranstaltet. Die Entwickler und die Zuschauer waren schon heiß darauf und erwarteten spannende Gefechte. Doch dann kam alles anders.

Ein großer Minuspunkt waren die technischen Probleme. Die Server standen in Nordamerika, Spieler aus aller Welt griffen auf ihn zu. Die Folge davon: Das Spiel war weder lagfrei zu spielen noch anzuschauen. Die Pro Player konnten teilweise nicht einmal störungsfrei von einer Stelle zur nächsten laufen. Wofür entschieden die Spieler sich dann? Einfach irgendwo zu campen und abzuwarten. Kam ihnen ein Gegner vor die Linse, wurde derjenige abgeschossen, aber die meiste Zeit sahen die Zuschauer gefühlt nichts. Keine Action, keine hitzigen Schießeinlagen und auch keine Spannung. Zeit absitzen traf es wohl eher. 

All das führte zum Abschalten der Zuschauer. Sie waren auf Spiel, Spaß und Spannung vorbereitet, aber nichts dergleichen traf ein. Epic Games zog deswegen kurzerhand die Reißleine: Schon nach 4 von geplanten 10 Spielen brachen sie das Turnier ab und ernannten einen Sieger.

Besiegelten diese Probleme das Ende des Battle Royale Spiels?

 

Rückblick und Ausblick von Fortnite

In meinem damaligen Artikel zu Fortnite beleuchtete ich die Vor- und Nachteile des Games und ging auch darauf ein, dass der Titel eine Chance hat, ein künftiger eSport-Titel zu werden. Schon damals waren die Zuschauer und Spieler gespannt auf den Titel. Viele Streamer wandten sich von ihren Hauptspiel ab, um auf den Hypetrain aufzusteigen und hatten sichtlich Spaß daran. Dennoch existieren schon damals Probleme. Gerade das Zufallsprinzip beim Loot und das Balancing an sich stellten ein sichtliches Problem für die kompetitive Szene dar. Zum jetzigen Zeitpunkt kamen dann noch die Probleme beim ersten offiziellen Turnier hinzu. Hat sich also etwas an meiner Meinung geändert?

Nein, sie ist immer noch dieselbe wie damals. Fortnite knackt immer noch Zuschauerrekorde, PUBG wurde schon lange als Konkurrent ausgestochen und auch die Streaming-Landschaft ist sehr groß. Es existieren aber immer noch Probleme, die aktiv von den Entwickler angegangen werden müssen. Ein kompetitiver Titel steht und fällt mit der Technik und  den Zuschauerzahlen bei offiziellen Turnieren. Sollten Sie also in Zukunft immer noch die Probleme haben, müssen sie schauen, in welche Richtung sich der Titel entwickeln soll.

Bist du ein Fortnite Fan? Wenn ja, wie stehst du zu den aktuellen Problemen? Schreib es mir in den Kommentaren!

(Bildquelle des Beitragbildes: Epic Games)

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13 Replies to “Fortnite – Der Fall eines eSport Titels”

    1. Liebe Mo,
      vielen Dank für das Kompliment! 🙂 Dann wünsche ich dir viel Spaß bei dem Austausch mit deinen Freunden!

      Liebe Grüße,
      Mandy

    1. Hey Sandra,
      das Feedback freut mich sehr und natürlich auch deine Unterstützung! Das macht mich gerade ein wenig sprachlos. Vielen, vielen Dank!

      Sehr liebe Grüße,
      Mandy

  1. sicher eine super spannende Review für echte Gaming-Fans – für mich ist das leider nicht so ganz das richtige Thema … aber da würde ich deinen Blog einfach weiterempfehlen 😉

    ich bin ja auch immer super dankbar für die Lounges an Flughafen! meistens ist man eben doch etwas zu früh da … oder es gibt Verspätung und ich mag es gar nicht, Zeit totzuschlagen, daher arbeite ich immer gerne im freien WLAN 🙂

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

    1. Es ist ja auch nicht schlimm, wenn es nicht dein Thema ist. Jeder hat andere Interessengebiete und Steckenpferde. Aber vielen, vielen Dank für deine Weiterempfehlung. So ein tolles Feedback freut mich wirklich! 🙂

      Sehr liebe Grüße,
      Mandy

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