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Olympiatraum – eSport als olympische Disziplin

Olympiatraum – eSport als olympische Disziplin

Wird der eSport bald als reguläre Sportart vollständig anerkannt?

Das Ende des letzten Jahres wartete noch mit einer großen Überraschung auf: Das olympische Komitee plant für die Spiele in Asien im Jahre 2022 Olympia-Disziplinen im Bereich eSport. (Quelle: Reuters)

Bisher ist noch nicht klar, welche Titel gespielt werden. Wird es Dota 2, Counterstrike, Hearthstone und League of Legends? Welche genau das Rennen dabei machen, steht noch nicht fest.

Ich empfinde die Überlegung des olympischen Komitees als deutlich positives Signal. Im asiatischen Bereich ist eSport seit einer langen Zeit anerkannt und nun wird auch die Welt im Rahmen eines großen Events darauf aufmerksam gemacht. Damit wird auch der Weg geebnet, diese Szene als allgemeingültigen Sport anzuerkennen. Eine staatliche Förderung stünde dann auch nichts mehr im Wege. Klar ist das dann alles noch ein langer Weg, gerade weil die Politik Jahre benötigt, um Änderungen herbeizuführen. Doch nur der erste Schritt ist der schwierigste.

Vor allem entsteht durch die Entscheidung des olympischen Komitees ein neues Bild in der Öffentlichkeit. Genug Menschen, die über 35 Jahre alt sind, denken, dass eSport kein Sport ist. Wie oft hört man als Zocker „Gamer bewegen sich nicht, also kann es auch kein Sport sein.“ Was für eine fatale Fehleinschätzung, und genau das ist noch in den Köpfen der Politiker verankert. Doch dazu gehe ich in meinem Blogeintrag in der Rubrik „Studie“ zum Thema eSport und Leistungssport näher ein.

 

Ein Traum wird damit wahr, aber existieren auch Probleme?

Was ich mich allerdings im Zuge von Olympia frage ist, wie die Medaillenvergabe aussieht bzw. die Langlebigkeit der Titel. Selbstverständlich sind Titel wie League of Legends oder Counterstrike schon seit vielen Jahren auf dem Markt. Was ist aber z. B. mit dem sehr beliebten FIFA-Videogame-Franchise? Jedes Jahr erscheint ein neues FIFA. Im Grunde ähneln sich die Spiele, aber es werden neue Engines benutzt, neue Features integriert und sich an die gegebenen Umstände angepasst. Sollte FIFA also als Disziplin für 2022 gewählt werden, ist das nicht einfach auch für 2026 reproduzierbar. Diese Schwierigkeit trifft definitiv auch auf andere Spiele zu.

Ein anderes Problem ist das Alter der Spiele. Sportliche Disziplinen sind zeitlos, auch Denksportarten wie Schach, aber wie sieht es mit Videogames aus? Zwar existieren einige Titel seit Jahren, doch das ist kein Garant, ob sie auch in Zukunft bestehen bleiben. Es muss nicht mal am Spiel selbst liegen. Es kann auch einfach sein, dass ein neues Spiel im selben Genre erscheint und mit Features daherkommt, die moderner und ansprechender für uns Gamer ist. Das kann ganz schnell das Ende eines älteren Titels besiegeln und damit der Tod als olympische Disziplin.

Ich bin schon sehr gespannt darauf, wie sich das alles auch im Hinblick auf Olympia entwickeln wird. 

Was denkt ihr denn darüber? Ich bin schon sehr auf eure Meinungen gespannt.

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2 Replies to “Olympiatraum – eSport als olympische Disziplin”

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